Integrative Ferienfreizeit
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Silvia ist ein aufgeschlossenes und liebenswertes Kind. Zu Hause spielt sie gerne mit ihren Puppen. Jahr für Jahr wächst die Sammlung weiter, weil ihre Eltern ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen können. Dabei wünscht sich das mehrfach behinderte Kind nur eines: Freunde! Kinder mit Handicap haben es besonders schwer, mit Gleichaltrigen, die nicht behindert sind, in Kontakt zu kommen. Denn noch immer ist unsere Gesellschaft geprägt von Berührungsängsten gegenüber behinderten Menschen. Und genau das macht viele behinderte Kinder einsam. Aus diesem Grund hat die BIB vor 2 Jahren die "integrative Ferienfreizeit" ins Leben gerufen. Diese Aktion fördert integrative Freizeiten von behinderten und nicht behinderten Kindern während der Ferien. Den größten Teil der anfallenden Kosten wird extern finanziert während die Eltern mit einer zumutbaren Selbstbeteiligung zur Kasse gebeten werden. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft bei der BIB. Langeweile oder gar Heimweh kommen bei der integrativen Ferienfreizeit so gut wie nie auf. Einfühlsam kümmert sich das Team um Susi Grassl, Mareike Hollacher und Anja Zeughan um die Teilnehmer. Bei Spiel, Sport und Ausflügen freunden sich behinderte und nicht behinderte Kinder schnell an. Ein weiterer Vorteil: Für die meisten Eltern stellt dieser Ferienaufenthalt ihrer Sprösslinge eine spürbare Entlastung dar. Ihr Wissen, dass ihre Schützlinge in der integrativen Ferienfreizeit gut aufgehoben sind, können sie sich von der oft jahrelangen, intensiven Betreuung erholen und neue Lebenskraft für den Alltag tanken, die wiederum den Kleinen zugute kommt. |